VHS Vortragsreihen aktuell:

Griechisch-römische mythen und ihre deutung an der vhs heilbronn

1. Griechisch- römische Mythen und ihre Deutung: Einführung

Da das Wesen der olympischen Götterbilder am besten über die Mythen, welche man sich über diese erzählte, erschlossen werden kann, sollen diese am Beispiel des Prometheus und der Persephone im Ansatz beleuchtet und gedeutet werden.                                                                                                                                                                                       Zuvor werden die allgemeinen Merkmale von Mythen, sowie die bereits in der Antike gebräuchlichen, unterschiedlichen Richtungen ihrer Deutung behandelt. Abschließend wird auch noch die Frage zu beantworten sein, wie das Christentum die alten Götter betrachtete.

Der zweite Termin findet bei Wunsch der Teilnehmer im Römermuseum Güglingen statt.

 

Termine:

- 02. Juni 2016, 19:00-21:30, VHS Heilbronn

- 09. Juni 2016, 19:00-21:30, Römermuseum Güglingen

2. Das Motiv des Abstiegs in die Unterwelt

Nach einer eher allgemeinen Einführung in die Deutung griechischer Mythen im vergangenen Semester, soll in diesem speziell das häufig auftauchende Motiv des Abstiegs griechischer Helden in die Welt der Toten und ihre Rückkehr behandelt werden. Neben Orpheus und Herakles ist in diesem Zusammenhang vor allem Odysseus interessant -was machte diese zu Unsterblichen? Inwieweit wurden sie als solche betrachtet?

Da Christus in der Vorstellung der Menschen eine durchaus ähnliche Unterweltsfahrt durchmachen muss, soll er schließlich in diesem Kontext ebenso betrachtet werden, wie die Behandlung des Motivs in älteren  ägyptischen und babylonischen Geschichten zumindest gestreift werden wird.

Termine:

- 14. Dezember 2016, 19:00-21:30

- 21. Dezember 2016, 19:00-21:30

3. Athene und ihr Verrat an der Weiblichkeit

Mit den Olympiern setzte sich eine patriarchalisch strukturierte Götterwelt bei den Griechen durch. Ältere Funde belegen allerdings, dass davor eher weibliche Götterbilder dominierten. Besonders die Göttin Athene wird häufig als Verräterin ihres Geschlechts betrachtet, da sie ihre Mutter verleugnet und sich gänzlich ihrem Vater unterordnet, wozu es zu passen scheint, dass sie in griech. Tragödien um die Atriden den Muttermörder Orest verteidigt.

Außerdem soll auf den Wandel der ursprünglichen Fruchtbarkeitsgöttin Artemis hin zur jungfräulichen Jägerin ebenso eingegangen werden, wie auf die Geschichten über die Amazonen.

 

Termine:

- 26. April 2017, 19:00-21:30

- 03. Mai 2017, 19:00-21:30

4. Die Entstehung der Welt und das Goldene Zeitalter

Wie stellte man sich in den Mythen die Schöpfung unserer Welt aus dem anfänglichen Chaos vor? Welche Rolle spielte dabei mit Eros die Liebe und was steckt hinter der Vorstellung eines Goldenen Zeitalters in den Anfangstagen der Menschheit?

Interessant ist in diesem Zusammenhang darüber hinaus, welche Gedanken sich die Philosophen der alten Griechen um die Entstehung der Welt oder der kosmischen Ordnung machten, da sich ihre Überlegungen nicht nur meist mit den Mythen decken, sondern sich zudem sehr gut mit den jüngeren Erkenntnissen um die Evolutionstheorie in Einklang bringen lassen.

 

Termine:

- 18. Oktober 2017, 19:00-21:30

- 25. Oktober 2017, 19:00-21:30

 

5. Mythos und Wirklichkeit in der Odyssee

5.1. Der Zankapfel

Die Menschen als Spielball der Götter in den Epen Homers

Von den Göttern dazu gedrängt, soll der trojanische Königssohn Paris entscheiden, ob Hera, Athene oder Aphrodite die Schönste sei. Mit seinem Urteil zieht der Prinz unweigerlich den Zorn zweier Olympierinnen auf sich, was letztendlich zur Zerstörung seiner Heimatstadt führt.

Inwieweit lenken die homerischen Götter das Weltgeschehen und warum steht Odysseus unter dem Schutz Athenes?

 

5.2. Bezirzte Helden zwischen Skylla und Charybdis

Die Frauengestalten Homers - Sehnsüchte und Gefahren des Odysseus

Penelope, Kalypso, Kirke oder die Sirenen können als Sehnsüchte oder auch Bedrohungen gedeutet werden, mit denen Seefahrer zur Zeit Homers konfrontiert waren.

In diesem Zusammenhang sollen die realen Landschaften, mit denen diese Frauengestalten bereits in der Antike identifiziert werden, thematisiert werden. Sie stehen für Verlockungen, personifizierte Gefahren und der Zeit enthobenen paradiesischen Sehnsuchts-Orten.

 

Termine:

- 07. März 2018, 19:00-21:30

- 14. März 2018, 19:00-21:30

- 30. Januar 2019, 19:00-21:30

Geschichte der Antike an der VHS Heilbronn

1. Griechische Geschichte bis zur klassischen Zeit

Beleuchtet werden soll die Entwicklung der griechischen Kultur von der mykenischen Zeit bis zum Ende der klassischen Zeit. Schwerpunkte liegen hierbei auf der Kolonisation großer Teile des Mittelmeerraumes, den Perserkriegen und dem Gegensatz zwischen Sparta und Athen. Neben der politischen Entwicklung soll auch ein Blick auf die kulturellen Veränderungen und Errungenschaften wie etwa die Entwicklung des Theaters oder der Philosophie geworfen werden.

 

Termine:

- 10. Mai 2017, 8:45-12:00

- 17. Mai 2017, 8:45-12:00

- 24. Mai 2017, 8:45-12:00

- 31. Mai 2017, 8:45-12:00

2. Das hellenistische Zeitalter und die Anfänge Roms

Mit den Eroberungen Alexanders des Großen verbreitete sich die griechische Kultur über große Teile der damals bekannten Welt. Das Großreich zerfiel zwar nach dem Tod des Makedonen, aber zumindest im Mittelmeerraum konnten sich seine Nachfolger bis zur Expansion Roms für rund 250 Jahre an der Macht halten. Eine der letzten und heute wohl die Bekannteste unter diesen dürfte Kleopatra sein.

Neben der politischen Geschichte, soll auch die griechische Kultur zu dieser Zeit, von der Bildung / Erziehung über das Theaterwesen bis hin zur Philosophie,  beleuchtet werden. Auch der Aufstieg Roms und die Bedeutung Karthagos in jener Zeit werden behandelt.

 

Termine:

- 22. November 2017, 9:00-11:30

- 29. November 2017, 9:00-11:30

- 06. Dezember 2017, 9:00-11:30

- 13. Dezember 2017, 9:00-11:30

- 20. Dezember 2017, 9:00-11:30

3. Der Aufstieg Roms

Was wissen wir über die Etrusker und was hat diese erste norditalische Hochkultur der römischen hinterlassen? Wie gelang es Rom, sich von einer Stadt mit lokal beschränkter Macht zunächst in Italien und schließlich im gesamten Mittelmeerraum durchzusetzen? Welche Probleme führten dazu, dass Cäsar ermordet wurde und die römische Republik sich bis zur Zeit des Augustus in eine Monarchie verwandelte?

 

Termine:

- 11. April 2018, 9:00-11:30

- 18. April 2018, 9:00-11:30

- 25. April 2018, 9:00-11:30

- 02. Mai 2018, 9:00-11:30

- 09. Mai 2018, 9:00-11:30

Geschichte d. Hl. Röm. Reiches (deutscher Nation) an der vhs heilbronn

1. Das Zeitalter der Völkerwanderung (4.-8. Jahrhundert n. Chr.)

Die Zeit der gewaltigen politischen und kulturellen Umwälzungen zwischen Antike und Mittelalter wird oft als eigene Epoche angesehen. An die Stelle des weström. Reiches traten verschiedene Königreiche, wie das der Vandalen, der West- oder der Ostgoten. Inwieweit durchquerten tatsächlich ganze Völkerschaften unseren Kontinent?                                                

Neben der Ereignisgeschichte soll auch ein Blick auf die in jener schriftarmen Zeit entstandenen Sagen um Dietrich v. Bern oder Artus geworfen werden. 

 

Zeit:

- 05. April 2016, 19:00-21:30

- 12. April 2016, 19:00-21:30

- 19. April 2016, 19:00-21:30

- 26. April 2016, 19:00-21:30

- 03. Mai 2016, 19:00-21:30

2. Das fränkische Reich und die Herausbildung des Heiligen Römischen Reiches (deutscher nation) bis zum Ende des 12. Jahrhunderts

Diese Kurs soll sich mit den Franken des Frühen Mittelalters und der Herausbildung des Heiligen Römischen Reiches aus dem Erbe des Frankenreichs Karls des Großen auseinandersetzen. Zeitlich wird hierbei bis zum Ende der Königsdynastie der Salier am Ende des 12. Jh. fortgeschritten.  Neben der Auseinandersetzung mit  äußeren Feinden wie den Ungarn, wird hierbei die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Königtum, Adel und Kirche von zentraler Bedeutung sein. Um dieses besser  verstehen zu können, wird neben den Königsdynastien vor allem das Adelsgeschlecht der Welfen immer wieder beleuchtet werden.

Um diese Zeit abzurunden, wird sich die letzte Sitzung ausschließlich mit den für diese Epoche äußerst bedeutenden Wikingern und Normannen befassen.

 

Termine:

- 20. Juni 2017, 19:00-21:30

- 27. Juni 2017, 19:00-21:30

- 04. Juli 2017, 19:00-21:30

- 11. Juli 2017, 19:00-21:30

- 18. Juli 2017, 19:00-21:30

3. Das Hochmittelalter

Der Schwerpunkt dieser Reihe wird auf der Dynastie der Staufer liegen. Neben der Festigung der Königsmacht im Hl. Röm. Reich unter Friedrich Barbarossa, konnte das Herrschaftsgebiet unter dessen Sohn Heinrich VI. auf Sizilien ausgedehnt werden. Unter Friedrich II, der von seinen Zeitgenossen als "Das Staunen der Welt" bezeichnet wurde, erlebte das Reich schließlich eine stark von der arabischen Welt beeinflusste und von Süditalien ausgehende kulturelle Blüte.

 

Termine:

- 16. Januar 2018, 19:00-21:30

- 23. Januar 2018, 19:00-21:30

- 30. Januar 2018, 19:00-21:30

- 06. Februar 2018, 19:00-21:30

- 20. Januar 2018, 19:00-21:30

4. Das Spätmittelalter

Nach dem Aussterben der Staufer etablierte sich nach Jahrzehnten der Wirren im Reich die Dynastie der Luxemburger und mit Prag entwickelte sich erstmals ein politisches Zentrum heraus. Doch nach der Verbrennung von Jan Hus in Konstanz begann die Macht der Erben Karls IV. zu bröckeln, so dass die Habsburger schließlich die Kaiserkrone erringen konnten. Der Zusammenschluss der Hansestädte spielte in jener Zeit eine ebenso bedeutende Rolle wie der Deutsche Ritterorden. Obwohl mit der Geistesströmumg des Humanismus ein "helleres Zeitalter" anzubrechen schien, mag es verwundern, dass in derselben Zeit die Hexenverfolgungen ihren Anfang nahmen.

 

Termine:

- 05. Juni 2018, 19:00-21:30

- 12. Juni 2018, 19:00-21:30

- 19. Juni 2018, 19:00-21:30

- 26. Juni 2018, 19:00-21:30

- 03. Juli 2018, 19:00-21:30

 

seminar an der vhs weinsberg:

griechische mythen und ihre deutung

1. Allgemeine Einführung

Da das Wesen der olympischen Götter am besten über die Mythen, welche man sich über diese erzählte, erschlossen werden kann, sollen diese am Beispiel der Persephone im Ansatz beleuchtet und gedeutet werden.

Zuvor werden die allgemeinen Merkmale von Mythen, sowie die bereits in der Antike gebräuchlichen, unterschiedlichen Richtungen ihrer Deutung behandelt. Abschließend wird auch noch die Frage zu beantworten sein, wie das Christentum die alten Götter betrachtete.

 

2. Der Mensch als Krone der Schöpfung? Der Prometheus-Mythos

Die Auseinandersetzung mit dem Prometheus-Mythos rückt die von den alten Griechen kontrovers diskutierte Frage in den Vordergrund, inwieweit die Vernunft als Segen oder Fluch der Menschheit zu betrachten ist. Diese Sitzung soll auch zum Meinungsaustausch anregen, dem Zeit eingeräumt wird.

 

Termine:

- 13.11.2017, 18:30-21:00

- 27.11.2017, 18:30-21:00

Einführung: Griechische Mythen und ihre Deutung (Wiederholung)

 

Termin: Montag, 23. April 2018, 18:30-21:00

3. Das Motiv der Unterweltsfahrt

 

Nach einer eher allgemeinen Einführung in die Deutung griechischer Mythen im vergangenen Semester, soll in diesem speziell das häufig auftauchende Motiv des Abstiegs griechischer Helden in die Welt der Toten und ihre Rückkehr behandelt werden. Neben Orpheus und Herakles ist in diesem Zusammenhang vor allem Odysseus interessant -was machte diese zu Unsterblichen? Inwieweit wurden sie als solche betrachtet?

Da Christus in der Vorstellung der Menschen eine durchaus ähnliche Unterweltsfahrt durchmachen muss, soll er schließlich in diesem Kontext ebenso betrachtet werden, wie die Behandlung des Motivs in älteren  ägyptischen und babylonischen Geschichten zumindest gestreift werden wird.

 

Termin:

30. April 2018, 18:30-21:00