VHS Einzelvorträge

Friedrich d. Große u. der siebenjährige krieg

In Deutschland werden die Auseinandersetzungen um die Mitte des 18. Jh. meist einseitig als Krieg zwischen Österreich und Preußen um Schlesien betrachtet. Allerdings hatten die weltweiten Auseinandersetzungen der mit Preußen verbündeten Engländer gegen die mit Österreich verbündeten Franzosen weitaus nachhaltigere Folgen: Sie führten zur britischen Durchsetzung in Nordamerika und in Indien.

 

Termine:

- 11.05.2018, 8:30-12:00 Bildungswerkstatt Marbach

- 25.09.2018, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Bietigheim-Bissingen

Alle wege führen nach rom oder warum wir (immer noch) eulen nach athen tragen

Griech. u. röm. Grundpfeiler der europ. kultur

Viele elementaren Grundpfeiler der europ. Kultur tragen ihre griech. u. röm. Wurzeln mehr oder auch weniger offensichtlich immer noch in sich. So wurden die beiden Alphabete dieser antiken Hochkulturen und das Kalenderwesen bis heute nur geringfügigen Wandlungen unterworfen, während zumindest die Einführung und weitreichende Normatierung von Münz- und Gewichtssystemen ebenso wie die Basis unseres Schulsystems auf die Antike zurückgehen.

Da die religiösen Vorstellungen der noch heidnischen Gesellschaften der Antike auf den ersten Blick stark von den christlichen abweichen, mag es überraschen, dass der Einfluss auch in diesem Bereich bedeutend ist.

Warum laut griech. Mythos aber mit Europa ausgerechnet eine phönizische Prinzessin zur Namensgeberin unseres Kontinents wurde, soll abschließend beantwortet werden.

 

Termine:

- 02. Februar 2018, Bildungswerkstatt Kirchheim a. N., 8:30-12:00

- 11. April 2018, Bad Friedrichshall, 19:00-20:30

- 19. April 2018, Akademie in Bad Wimpfen, 9:00-12:00

Kaiser Friedrich II. oder "Das Staunen der Welt"

Während in Deutschland Friedrich Barbarossa der wohl bekanntere Staufer ist, gilt dessen Enkel Friedrich II. südlich der Alpen als der Bedeutendere. Besonders in Sizilien ist das Erbe des Kaisers allgegenwärtig. Wodurch zeichnete sich der in Italien aufgewachsene Friedrich so aus, dass er bereits von seinen Zeitgenossen das "Staunen der Welt" genannt wurde?

Bemerkenswert ist auf jeden Fall Friedrichs für die damalige Zeit ungewöhnlich ausgeprägte rel. Toleranz. So beendete er den von ihm angeführten Kreuzzug ins Heilige Land beispielsweise mit diplomatischen Geschick, ohne dort gekämpft zu haben.

Schließlich legte er mit der Übernahme der arabischen Zahlen an seinem Hof den Grundstein zur Entwicklung der modernen Mathematik und durch seine Förderung bekam sowohl die italienische als auch die deutschsprachige Literatur in ihren Anfängen wichtige Impulse.

 

Termine:

- 23. März 2018, Bildungswerkstatt Bietigheim-Bissingen, 8:30-12:00

- 16. April, Bildungswerkstatt Murr, 8:30-12:00

- 07. Juni, Bildungswerkstatt Freudental, 8:30-12:00

- 18. Juni, Bildungswerkstatt Vaihingen, 8:30-12:00

- 22. Juni, Bildungswerkstatt Kirchheim a. N., 8:30-12:00

- 10. Dezember 2018, Bildungswerkstatt Remseck, 14:00-17:30

Streitkultur im demokratischen athen - die macht des wortes

Eine der wichtigsten Grundlagen zur Entwicklung der Demokratie in Athen war die verbale Auseinandersetzung in der Volksversammlung. Dies führte neben dem Aufblühen der Rhetorik besonders zu dem eng mit dem Namen des Sokrates verbundenen Wortgefecht in Form der Dialektik.

Männer wie der Marathonsieger Themistokles oder Alkibiades lenkten die Geschicke Athens, bevor sie vor dem Demos in Ungnade fielen und schließlich verbannt oder vor dem Volksgerichtshof angeklagt wurden. Welche Auseinandersetzungen im öffentlichen Leben Athens wurden besonders bekannt und wie wurden diese geführt? Wo stieß die Streitkultur an ihre Grenzen? Wie versuchte man die Meinungsfreiheit gegen Machtmissbrauch und Tyrannei zu schützen?

Der Schwerpunkt dieses Vortrages wird auf dem Prozess gegen Sokrates und das gegen diesen verhängte Todesurteil liegen.

 

Termine:

- 23.11.2017, 9:00-12:00 an der Akademie der VHS Bad Wimpfen

 

Selber Vortrag unter dem Titel: Der Prozess gegen Sokrates. Antike Rhetorik und Streitkultur im demokratischen Athen

- 20.02.2019, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Marbach I

Die Entstehung des Marienkults und seine heidnischen Wurzeln

Als im dritten ökomenischen Kirchenkonzil in Ephessos um 431 die Natur Christi als rein göttlich dogmatisch fixiert wurde, hatte dies auch Folgen für die Stellung Marias in der katholischen Welt.

Maria, von nun an als Gottesgebärerin verehrt, bekam ihre eigene kultische Verehrung und da man der Bibel nur wenig über die Mutter Christi entnehmen konnte lebten in ihr im besonderen Maß Vorstellungen die zuvor um Isis oder auch um Artemis Ephesia, der Stadtgöttin von Ephesos, kreisten weiter. 

 

Termin:

- 08. November 2017, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Marbach II

Die antike Philosophin hypatia

Hypatia gilt als die letzte bedeutende Philosophin der heidnischen Antike. Da von ihrem Werk kaum etwas erhalten ist, ist sie vor allem durch die Umstände ihrer Ermordung im ägyptischen Alexandria in Erinnerung geblieben.

Als das Christentum gegen Ende des 4. Jahrhunderts zur alleinigen Staatsreligion im röm. Reich erklärt wurde, setzte eine Welle von Heidenverfolgungen ein. Als vielleicht prominentestes Opfer der wissenschaftsfeindlichen intoleranten Welle von Gewalt unter dem Deckmantel des Christentums kann Hypatia betrachtet werden. Ihr Verhängnis war nicht nur ihr Festhalten am Heidentum, sondern auch, dass sie sich in einem patriarchalisch ausgerichteten christl. Umfeld traute, als Frau in Alexandria Philosophie zu unterrichten, weshalb sie oft auch als eine der Gallionsfiguren der Frauenbewegung betrachtet wird.

 

Neben dem Mord an Hypatia sollen auch Erkenntnisse und Kontroversen in der antiken Astronomie, einem Forschungsgebiet Hypatias, beleuchtet werden.

 

- 13.10.2016, 9:00-12:00: Akademie an der VHS Bad Wimpfen

- 06.04.2017, 18:00-21:00: Einzelvortrag VHS Weinsberg

Aristophanes und das antike Theater

Ein Leben für die Freiheit der Meinungsäußerung

 

Mit bissigem Humor nimmt der attische Komödiendichter Aristophanes gegen Ende des 5. vorchristl. Jahrhunderts alles aufs Korn, was den Athenern zur damaligen Zeit "heilig" ist. So stellt er beispielsweise nicht nur die Existenz der Götter in Frage oder gibt diese der Lächerlichkeit preis, sondern hinterfrägt auch die praktizierte Demokratie in seiner Heimatstadt, womit sein Werk als Plädoyer für die Meinungsfreiheit betrachtet werden kann.

Neben der attischen Komödie soll das griechische Theaterwesen insgesamt, also auch die Entstehung der Tragödie aus dem Dionysos-Kult, behandelt werden.

 

Voranmeldung notwendig

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Rubrik: Archiv Einzelvorträge VHS

 

Termine:

- 27. April 2017, 9:00-12:00, Akademie an der VHS Bad Wimpfen

- 27. April 2017, 18:00-21:00 Einzelvortrag an der VHS Weinsberg

- 24. Januar 2018, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Tamm I

Griechische Mythen und ihre Deutung

Da das Wesen der olympischen Götterbilder am besten über die Mythen, welche man sich über diese erzählte, erschlossen werden kann, sollen diese am Beispiel des Prometheus und der Persephone im Ansatz beleuchtet und gedeutet werden.

Zuvor werden die allgemeinen Merkmale von Mythen, sowie die bereits in der Antike gebräuchlichen, unterschiedlichen Richtungen ihrer Deutung behandelt. Abschließend wird auch noch die Frage zu beantworten sein, wie das Christentum die alten Götter betrachtete.

 

Termine:

- 05. Oktober 2015, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Freiberg II

- 10. Dezember 2015, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Erdmannhausen

- 11. + 18. Januar 2016, 8:30-10:00, Bildungswerkstatt Kornwestheim II

- 11. April 2016, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Murr

- 10. Oktober 2016, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Vaihingen II

- 09. Dezember 2016, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Marbach

- 07. Juli 2017, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Kirchheim a. N.

- 10. Januar 2018, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Affalterbach

Die Zeit der völkerwanderung

 

Termine:

- 04. März 2016, 8:30-12:00, Bildungswerkstatt Kirchheim a. N.

Wikinger und normannen

 

Mit ihren Langbooten unternahmen die Wikinger im Frühmittelalter nicht nur Raubzüge, sondern lange vor Kolumbus Reisen bis zum nordamerikanischen Festland. Dabei war es nicht nur die Gier nach Beute, sondern auch der Handel der sie zu ihren weiten Reisen bis zum Schwarzen Meer veranlasste.

Angesiedelt haben sich die Nordmänner nicht nur in England, Grönland oder Island, sondern auch in der noch heute nach ihren christianisierten Nachkommen benannten Normandie. Von dort aus gelang es ihnen sogar in Sizilien im 11. Jahrhundert ein Königreich zu errichten, welches erst unter dem Expansionsdrang der Staufer nach Süditalien im 12. Jahrhundert sein Ende fand.

 

Termine:

- 28. Oktober 2016: 8:30-12:00 Bildungswerkstatt Tamm II

- 17. Juli 2017: 8:30-12:00 Bildungswerkstatt Vaihingen II

VHS-Akademie im zabergäu

Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts

Orientiert sich am Inhalt der selben Vortragsreihe an der VHS Weinsberg, ist lediglich komprimiert.       

 

Termin:

- 18. Februar 2016, 19:15-21:30

 

Ort:

Güglingen Mediothek

vhs-akademie im zabergäu am donnerstagabend

27. Februar 2014: 19:15 - 21:45

Die Kreuzzüge -

Die islamische, christliche und heidnische Welt im 12. und 13. Jahrhundert.

Die Auseinandersetzungen im Vorderen Orient und die kulturelle Befruchtung des Abendlandes durch den Islam am Hof Friedrich II. 

Das orthodoxe und das katholische Christentum sowie die Ostkirchen.  

Der Albigenserkreuzzug im südfranzösischen Raum und die deutsche Zwangskatholisierung des Slawenstammes der Pruzzen durch den Deutschen Ritterorden.

28.02.2013:

VHS-Akademie im Zabergäu am Donnerstagabend:

Die Mythen um die heidnische Götterwelt im römischen Reich und ihre Deutung

16.01.2013:

VHS-Akademie im Zabergäu am Mittwochvormittag:

Das Motiv des Goldenen Zeitalters in antiken Texten und in der Poesie des deutschen Idealismus